Top-Ergebnisse bei Airfield Race und Berliner LVM
17/04/2026 -Bei der Berliner Landesverbandmeisterschaft (LVM) wurden am Samstag die Wettbewerbe im Straßenrennen und Sonntag im Kriterium ausgetragen. Wir waren sehr erfolgreich an beiden Tagen in diversen Altersklassenrennen vertreten, hatten viel Rennspaß und holten mehrere Top-Ergebnisse.
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Beim Straßenrennen starteten unsere Herren am Samstagsnachmittag bei schönstem Frühlingswetter. Die Jedermänner und Senis gingen kurz nacheinander auf die Strecke – es ging schnell los und bald waren die Felder zusammengelaufen. Die große Anzahl führte zu diversen Positionskämpfen, es wurde schnell gefahren, Löcher gerissen und geschlossen. Dazu kam ein früher Sturz ins Gitter, einer auf der Landebahn wegen Pilonen und einer durch einen E-Scooter, der es bis in die Lokalpresse der BZ (#mce_temp_url#) schaffte. Unsere orangenen Mannen fuhren gut mit – zwar rutschte ihnen die Spitzengruppe weg, aber im Finale konnte sich Fabio als Solist aus dem Verfolgerfeld absetzen. Marco kontrollierte derweil die Gruppe, sodass am Ende für die starken Ränge 6 und 12 heraussprangen, komplettiert von Rang 4 für Konrad in der Berliner Master3-Wertung.
Am Sonntag eröffnete Christian das Kurvenflitzen. Master und U19 gingen zusammen auf die noch trockene Strecke – und ab dem ersten Meter wurde Vollgas gefahren. In der ersten Kurve setzte sich jeweils 1 Seni und 1 U19-Fahrer ab, zogen durch und holten sich ihre verdienten Meistertitel. Christian blieb in der Verfolgergruppe und konnte zwar keine Punkte einsammeln, aber mit Seni-Platz 4 einige Konkurrenten hinter sich lassen. Leider wurden die Master-Klassen nicht separat gewertet, sodass der 2. Rang in der Berliner Masters2-Wertung ohne Podiumsbesuch endete.
Danach kam die U17 mit Alex und Frederic bei einsetzendem Niesel. Frederic: „Das Rennen hat viel Spaß gemacht, weil es ein Kriterium bei feuchtem Boden war und ich das jeweils beides gut kann. Leider war ich am Start ein wenig eingebaut und bin nicht richtig in die Pedale reingekommen, weshalb ich leider nicht in die vorderste Gruppe fahren konnte. Ich war dann aber mit einigen Fahrern vom TSC in einer Gruppe und wir konnten gut zusammen fahren. Zwischendurch habe ich 2 mal versucht nach vorne in eine bessere Gruppe zu kommen, habe es aber nicht geschafft.“ Alex fuhr kurz dahinter und kämpfte sich bei seinem ersten Straßenwettbewerb als Solist über den Parcours, am Ende kamen die beiden auf den Rängen 8 und 12.
Im Anschluss kamen die Damen: Für den RTC gingen Gina und Kaja an den Start, wobei es für Gina das erste Kriterium überhaupt war. In einem starken, aber überschaubaren Starterfeld auf einem anspruchsvollen Kurs konnten beide zunächst gut im Feld mithalten, ehe das Tempo nach einigen Runden deutlich anzog. Das Feld splitterte in viele Untergruppen, wobei Gina und eine weitere Mitstreiterin zusammen das Rennen fuhren. Gina sicherte sich bei den Jederfrauen den 2. Platz, Kaja fuhr das Rennen alleine zu Ende und belegte Rang 7 in der U23w-Altersklasse.
Zum Abschluss des Wochenendes starteten Henri und (nachmal!) Marco im Jedermann-Rennen. Obwohl das Starterfeld durch den anstrengenden Samstag sichtlich reduziert war, wurde das Rennen von Beginn an in hohem Tempo gefahren. Schnell setzte sich eine siebenköpfige Spitzengruppe ab, in der auch die beiden RTC-Starter vertreten waren. Im ersten Renndrittel konnte sich Marco zunächst solo absetzen, wurde jedoch nach etwa eineinhalb Runden wieder vom Feld gestellt. Kurz darauf gelang es drei Fahrern, sich entscheidend zu lösen – sie machten am Ende auch die Podiumsplätze unter sich aus. Henri setzte ihnen entschlossen nach, konnte die Lücke allerdings nicht mehr schließen. Auf Rang vier liegend sammelte er jedoch Punkte, während Marco in der Verfolgergruppe dahinter wieder das Tempo kontrollierte.
Zwar schlossen die Verfolger wieder auf – durch mehrere wechselnde Attacken gelang es Henri und Marco aber schließlich erneut, sich aus der Gruppe zu lösen, um sich die Plätze 4 (Henri) und 5 (Marco) zu sichern.
Insgesamt waren wir durchaus zufrieden mit unseren Rennauftritten. Zudem sorgten viele Zuschauer für eine tolle Stimmung – eine wertvolle Erfahrung, die definitiv Lust auf mehr gemacht hat. In dieser Saison werden noch weitere Crits in Angriff genommen. (MS, CH, FH, GW)





