Starke Leistungen trotz Regen in Wittichenau
19/06/2026 -Stürze, Defekte und purer Wille: Erfahrt hier, wie sich Henri, Christian, Ian und Kaja trotz brutalem Aprilwetter und Rennpech durch das dramatische Rennen in Wittichenau gebissen haben!
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Beim Radrennen in Wittichenau (Lausitzcup) am vergangenen Sonntag gingen Henri, Christian, Ian und Kaja in ihren jeweiligen Altersklassen an den Start und zeigten trotz typischem Aprilwetter starke Leistungen.
Als Erste gingen Christian, Henri und Ian auf den 10 Kilometer langen Rundkurs, der insgesamt zehnmal zu absolvieren war.
Für Henri begann das Rennen alles andere als optimal. Er verpasste den Startschuss und hatte zunächst mit technischen Problemen an seiner Schaltung zu kämpfen. Als sich Fahrer und Fahrrad schließlich wieder einig waren, hatte ihn das Feld bereits weit nach hinten durchgereicht. Nach kurzer Zeit fand er jedoch Anschluss an eine Vierergruppe.
Trotz dieses Rückschlags bewies Henri großen Kampfgeist und zeigte, dass seine Beine an diesem Tag hervorragend waren. Besonders die regnerischen Bedingungen kamen ihm entgegen, sodass er seine Stärken voll ausspielen konnte. Nach zehn Runden überquerte er als 24. seiner Altersklasse und 34. der Gesamtwertung die Ziellinie.
Christian erwischte einen hervorragenden Start und positionierte sich von Beginn an optimal im Feld. Bis zur vierten beziehungsweise fünften Runde hielt er sich aussichtsreich in der Spitzengruppe. Als das Feld durch eine harte Windkante auseinandergerissen wurde, musste er jedoch den Anschluss ziehen lassen.
In den letzten beiden Runden kämpfte Christian allein gegen den Wind und bewies dabei großen Einsatzwillen. Am Ende belegte er Platz 8 in seiner Altersklasse und Platz 31 in der Gesamtwertung.
Ian erlebte ein schnelles und hektisches Rennen mit zahlreichen Attacken und Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 63 km/h. In der fünften Runde sicherte er sich beim Zwischensprint den zweiten Platz und hielt sich während des gesamten Rennens stets in den vorderen Positionen des Feldes.
Rund 1,5 Kilometer vor dem Ziel kam es jedoch zu einem schweren Sturz, in den Ian leider verwickelt wurde. Trotz des Crashes stieg er sofort wieder auf sein Rad und setzte das Rennen fort. Mit beeindruckendem Kampfgeist gewann er schließlich sogar noch den Sprint seiner Gruppe.
Nach dem Rennen ging es für ihn direkt zur medizinischen Versorgung. Glücklicherweise wurden nach der Erstuntersuchung lediglich einige Schürfwunden und Prellungen festgestellt.
Etwa fünf Minuten nach dem Start der U40- und Ü40-Männer gingen die Frauen auf die Strecke. Nach dem neutralisierten Start zerfiel die siebenköpfige Spitzengruppe bereits in der ersten Runde. Kaja fand sich gemeinsam mit zwei weiteren Fahrerinnen in einer Verfolgergruppe wieder.
Früh zeichnete sich ab, dass es im Kampf um den dritten Platz gehen würde, da sich zwei Spitzenfahrerinnen bereits entscheidend abgesetzt hatten. Während der sechs zu fahrenden Runden hielt sich Kaja bewusst im Hintergrund und sparte ihre Kräfte für den Schlusssprint.
Nach knapp 60 Kilometern führte die Zielgerade bei starkem Gegenwind ins Finale. Kaja lag bis dahin an letzter Position ihrer Dreiergruppe und wartete auf den Antritt ihrer Konkurrentinnen. Leider setzte sie ihren Sprint einen Moment zu spät an und verpasste das Podium denkbar knapp. Am Ende blieb ihr mit Platz 4 die sogenannte Holzmedaille.
Alles in allem war es ein schnelles Rennen unter anspruchsvollen Wetterbedingungen. Trotz Regen, Wind und eines Sturzes konnten alle unsere Fahrerinnen und Fahrer das Rennen beenden und zufrieden die Heimreise antreten.





